Hintergründe

 

Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts erleben Gläubige in den USA durch Gebet Gottes Heiligen Geist auf eine Weise, die mit dem Pfingstfest der biblischen Apostelgeschichte vergleichbar ist. In der Folge entstehen weltweit so genannte Pfingstkirchen.

Zu Beginn der 1920er Jahre gründen schwedische Missionare und Missionarinnen in Wien Freie Christengemeinden. Unter der Mitwirkung von Schweizer Predigern entsteht bald eine Pfingstgemeinde im Salzkammergut. 1936 bis 1938 kommt es aufgrund der politischen Lage für staatlich nicht anerkannte Religionsgemeinschaften zum Verbot öffentlicher Gottesdienste und zum Versammlungsverbot; ausländische Missionare müssen das Land verlassen. Durch Versammlungen in Häusern können die überzeugten Christen und Christinnen ihr Glaubensleben während dieser Zeit aufrechterhalten.

1946 gründen Pastoren aus Österreich den Bund der „Freien Christengemeinden in Österreich“. Der hohe Flüchtlingsanteil und die Auswanderungswelle der Fünfzigerjahre bedingen eine starke Abnahme der Mitgliederzahl, die danach jedoch stetig durch heimische Bevölkerung wächst. Um die Jahrtausendwende schließen sich einige bislang unabhängige Gruppierungen freikirchlicher Gemeinden dem Bund an, der sich heute als Freie Christengemeinde – Pfingstgemeinde in Österreich bezeichnet.

Link: Freie Christengemeinde – Pfingstgemeinde in Österreich