Das zeichnet die „Freikirchen in Österreich“ aus

 

Der Gottesdienst. Die „Freikirchen in Österreich“ sind offenes Haus für Menschen jeder Generation, Herkunft und Nation. Gottesdienste, Gemeinschaftsleben und das vielfältige Angebot wecken Freude daran, christlichen Glauben im täglichen Leben zu erfahren. Der Gottesdienst beginnt häufig mit Anbetung durch zeitgemäße Musik. Nach der lebensnahen Predigt bringen sich die Besucherinnen und Besucher oft durch Gebet und persönliche Beiträge ein. Viele der freikirchlichen Gemeinden bieten nach dem Gottesdienst zudem die Möglichkeit zu Gebet in vertraulichem Rahmen. Im Anschluss ist meist lockere Café-Atmosphäre angesagt.

Predigt und Gebet zeichnen sich üblicherweise durch freien Vortrag und freie, auf die Situation bezogene Formulierungen aus. Die Predigten greifen Themen aus dem Leben auf und beinhalten durchaus auch humorvolle Elemente. Es darf sein, dass die Anwesenden Freude, Begeisterung und Gefühle zeigen.

FAMILIE groß geschrieben. Familie nimmt für die „Freikirchen in Österreich“ einen besonderen Stellenwert ein. So eröffnen die Gemeinden meist allen Altersgruppen den geeigneten Zugang zum Glauben. Sie erkennen, dass junge Menschen einen wichtigen Beitrag für eine dynamische Kirche leisten. Oft gibt es eigene Veranstaltungen für Jugendliche oder junge Erwachsene. Viele Gemeinden bieten Kindern anstelle der Predigt einen eigenen Gottesdienst. Die meist ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter scheuen hier keine Mühen und Vorbereitungen, um den Jüngsten die Bibel und die Liebe Gottes auf begeisternde Weise nahe zu bringen.

Das gibt es noch. Die „Freikirchen in Österreich“ bieten über die Gottesdienste hinaus ein reichhaltiges Angebot an Veranstaltungen, Gemeinschaft und Hilfestellung. Es reicht von Seelsorge über Dienste an bedürftigen Menschen hin zu Kleingruppen, in denen sich Interessierte während der Woche zu Gebet und Diskussion treffen. Die freikirchlichen Gemeinden messen dem gemeinschaftlichen Erleben des Glaubens große Bedeutung bei, ebenso der gegenseitigen Unterstützung. Viele Gemeinden bieten Kurse zu Grundlagen des christlichen Glaubens und zum Umgang mit der Bibel an. Diese vermitteln umsetzbar, wie sich Gott mehr und mehr im Leben zu erkennen gibt.

In guten Händen. Je nach Größe der Kirchengemeinden predigen ausgebildete Pastoren, Pastoralassistenten oder engagierte Gemeindemitglieder. Die Predigenden haben oft Familie und kommen „aus dem Leben“. Häufig gehen sie neben der Arbeit für ihre Gemeinde einem weltlichen Beruf nach. In einigen der fünf Freikirchen predigen auch Frauen. Die Pastoren und Pastorinnen bringen üblicherweise ein theologisches Studium einer meist freikirchlichen Akademie des In- oder Auslandes mit. Sie verstehen es, die Geschehnisse der Bibel lebendig zu schildern und faszinierende Zusammenhänge aufzuzeigen. Mit der verantwortungsvollen Aufgabe der Seelsorge sind Pastor/inn/en, Pastoralassistent/inn/en und Seelsorger/innen betraut, die diesen Dienst vollzeitlich, teilzeitlich oder ehrenamtlich ausüben.

Einheit in Vielfalt. Die einzelnen freikirchlichen Gemeinden handeln selbstständig und in finanzieller Hinsicht eigenverantwortlich. Bei gemeinsamer Glaubensgrundlage zeigen sie Freiheit und Vielfalt in ihrem Ausdruck und ihren Strukturen. Die Selbstständigkeit erlaubt den leitenden Personen entsprechende Beweglichkeit in der Gestaltung. Kennzeichnend für die „Freikirchen in Österreich“ ist neben der Vernetzung im eigenen Land die Zusammenarbeit mit Kirchen und Organisationen weltweit. Sie bringt Weiterentwicklung sowie die Möglichkeit gemeinsamer Projekte mit sich.