Freikirchen in Österreich
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Freie Christengemeinde
Mennoniten
Vorsitzwechsel - Rückblick
novum Hbf Wien | 18:00 Uhr
24.09.2021

Vorsitzwechsel des Rates der FKÖ

Die Freikirchen in Österreich (FKÖ) beriefen am 24. September 2021 eine neue Leitung. Beim turnusmäßigen Vorsitzwechsel folgt Karl Peloschek (ELAIA-Christengemeinden) auf Reinhard Kummer (Mennonitische Freikirche).

Nach dem Bund der Baptistengemeinden (BBGÖ), dem Bund der Freien Christengemeinden (FCGÖ), dem Bund der Evangelikalen Gemeinden (BEG) und dem  Bund der Mennonitischen Freikirche (MFÖ) übernahm nun der Bund der ELAIA-Christengemeinden (ECG) den Vorsitz. Trotz der strengen COVID-19 3G-Regel nahmen zahlreiche Festgäste teil, darunter Dr. Fischer (Kultusamt) und Dr. Prokschi (ÖRKÖ), sowie Vertreter der Kirchen und Religionsgesellschaften in Österreich, christlicher Werke und der KPH.

Judith Hartl (ECG) führte durch das Programm, welches vom Kinder- und Jugendchor AVODAH unter der musikalischen Leitung von Mag. Elisabeth Birngruber umrahmt wurde.

 

Christliche Einheit in Vielfalt

In einem Grußwort betonten Dr. Fischer und  Dr. Prokschi den besonderen Charakter der Freikirchen in Österreich im Umgang mit anderen Kirchen und Religionsgesellschaften, sowie die balancierte Umsetzung der Maßnahmen während der letzten beiden herausfordernden Jahre der COVID-19 Pandemie.

Großen Dank gab es vom scheidenden Vorsitzenden Reinhard Kummer für die gute Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium und dem Kultusamt. Nach einer kurzen Vorstellung des neuen Vorsitzenden, Karl Peloschek, betonte dieser die grundlegende Wichtigkeit der Aussage im Römerbrief 10:9, wo es heißt: „wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst.“

Im abschließenden gemeinschaftlichen Gebet befahlen die Ratsmitglieder den neuen Vorsitzenden des Rates der FKÖ der Weisheit und Führung Gottes an. Peloschek ist Vorsitzender der ELAIA Christengemeinden (ECG) und dessen stellvertretender Vorsitzender Walter Klimt, Generalsekretär der Baptistengemeinden in Österreich (BBGÖ).

 

Freikirchen in Österreich

Rund 20.000 Menschen zählen sich österreichweit einer der rund 170 Kirchengemeinden zugehörig. Hierzu zählen sämtliche Freikirchen, welche dem Bund der Baptistengemeinden in Österreich (BBGÖ), dem Bund Evangelikaler Gemeinden in Österreich (BEG), den Elaia Christengemeinden (ECG), der Freien Christengemeinde-Pfingstgemeinde in Österreich (FCGÖ) oder der Mennonitischen Freikirche Österreich (MFÖ) angehören.

Die FKÖ ist seit 2013 eine anerkannte Religionsgesellschaft in Österreich und betont stets die Selbständigkeit der einzelnen örtlichen Kirchengemeinden. Die Bünde stellen keine hierarchisch geführte Kirche dar, sondern eine Vereinigung von Kirchengemeinden. Offizieller Ansprechpartner des Bündnisses ist der "Rat der Freikirchen in Österreich", in denen die fünf Leitungspersonen der Freikirchenbünde vertreten sind.

Die Gesamtanzahl freikirchlichen Gemeinden in Österreich dürfte rund 300 Gemeinden mit etwa 50.000 bis 60.000 Personen umfassen.

 

Presse-Artikel im ORF: https://religion.orf.at/stories/3209004/