Aktuelle Informationen

Wien, 19.1.2021

Liebe Schwestern und Brüder,
die Bundesregierung hat den Lockdown bis zum Ende der ersten Februarwoche verlängert. Die öffentlichen Präsenzgottesdienste werden daher auch am 24. und 31.1. ausgesetzt und können somit erst zum Ende der ersten Februarwoche wieder gefeiert werden. Selbstverständlich können aber nach wie vor private, nichtöffentliche Gottesdienste, im kleinen Kreis, mit ca. 10 Personen abgehalten werden, besonders zur Übertragung der Gottesdienste über Internet.

Aussendung des Kultusministeriums vom 18.1.2021:

Ministerin Raab: Öffentliche Gottesdienste bis zum Ende des Lockdowns ausgesetzt

Vereinbarung mit allen 16 Religionsgesellschaften in Absprache mit Kultusministerin Raab bis zum Ende der ersten Februarwoche verlängert - Regelung erfolgt analog zum derzeit geltenden Lockdown

Am Montag haben die Kirchen und Religionsgesellschaften in Absprache mit Kultusministerin Susanne Raab die bisher geltende Corona-Vereinbarung verlängert: Analog zu den allgemein geltenden Ausgangsbeschränkungen im Lockdown werden die öffentlichen Gottesdienste vorerst bis zum Ende der ersten Februarwoche ausgesetzt. Wie es danach weitergeht, wird entsprechend der dann gültigen neuen allgemeinen Regelungen vereinbart. Wie bereits jetzt stehen die Kirchen jedoch für persönliche Gebete immer offen.

Kultusministerin Susanne Raab: „Unser Ziel muss weiter sein, dass die Infektionszahlen in Österreich nach unten gehen. Die aktuelle Situation erfordert nun weiteres Durchhalten. Ich danke den Kirchen und Religionsgesellschaften für ihren Einsatz und dass sie mithelfen, das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu bringen.“

Mit dieser Verlängerung soll die Infektionslage auf ein vertretbares Maß reduziert werden. Es ist zu hoffen, dass eine weitere Verlängerung nicht notwendig wird.

Noch einmal bitte ich Euch diese neuerliche Verlängerung geduldig mitzutragen. Bitte nutzt alle technischen Möglichkeiten zur Pflege unserer Gemeinschaften und zum gemeinsamen Gebet für das baldige Ende dieser unangenehmen Einschränkungen.

In schwierigen Zeiten erinnert uns der Psalmist, uns nach Gott auszustrecken. Er allein ist der gnädige und barmherzige Herr, der uns hilft.

Und ich sprach: Ich will das leiden, die Änderungen, welche die rechte Hand des Höchsten getroffen hat.
Ich will rühmen die Taten des HERRN; denn ich gedenke deiner vorigen Wunder
und besinne mich aller deiner Werke und ziehe deine großen Taten in Betracht:
O Gott, dein Weg ist heilig! Wer ist ein so großer Gott wie du?

Ps. 77,10-13 SCH

 

In Jesus Christus verbunden


Reinhard Kummer

 

Wien, 14.1.2021

 Liebe Schwestern und Brüder,

die aktuelle Infektionslage veranlasst die Bundesregierung zur Verlängerung des Lockdowns, was auch die Vereinbarung der Kirchen und Religionsgesellschaften mit Frau BMin Dr. Raab betrifft. Die folgende Aussendung wird heute erfolgen:
Ministerin Raab: Öffentliche Gottesdienste um weitere Woche ausgesetzt utl: Kultusministerin verlängert Vereinbarung mit allen 16 Religionsgesellschaften - Regelung erfolgt analog zum derzeit geltenden Lockdown= Wien, 13.1.2021 Die Kirchen und Religionsgesellschaften haben in Absprache mit Kultusministerin Susanne Raab die bisher geltende Corona-Vereinbarung verlängert: Analog zum allgemein geltenden Lockdown werden bis vorerst Ende nächster Woche öffentlichen Gottesdienste ausgesetzt. Wie es danach weitergeht, wird entsprechend der dann gültigen neuen allgemeinen Regelungen vereinbart. Wie bereits jetzt stehen die Kirchen für persönliche Gebete weiter offen.
Der 3.Lockdown wird somit vom 17.1.2021 auf Ende nächster Woche, das ist der Samstag 23.1.2021, ausgedehnt. Ab dann gelten die Bedingungen der Vereinbarung vom 2.11.2020.
Zur Erinnerung:

• Öffentliche Gottesdienste sind wieder möglich
• Die Dauer der Gottesdienste soll möglichst kurz gehalten werden (ohne Zeitvorgabe)
• Während des gesamten Gottesdienstes ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen (ausgenommen, wenn zur Gemeinde gesprochen wird, z.B. Moderator und Prediger)
NEU: Bitte nach Möglichkeit Mund- und Nasenschutzmasken der Schutzklasse FFP2 (oder N95) verwenden
• Zwischen den Gläubigen ist ein Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten
• Die Pflicht zum Mindestabstand gilt nicht, wenn dies die Vornahme religiöser Handlungen erfordert – hierbei ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen
• Gemeinde- und Chorgesänge bleiben bis auf weiteres ausgesetzt
• Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Feier des Herrenmahles (die Abendmahlselemente werden so dargereicht, dass sie nur vom jeweiligen Teilnehmer berührt werden können; bei den Vorbereitungen wird ein MNS und Handschuhe getragen; während der Bereitstellung und den Segensgebeten sind Brot und Wein oder Saft mit Tüchern abgedeckt)
• Desinfektionsmittel werden ausreichend zur Verfügung gestellt, häufig berührte Gegenstände desinfiziert
• Eine Teilnehmerliste mit Kontaktdaten wird geführt (zur Erleichterung der Rückverfolgbarkeit durch die Behörden bei Auftritt von Infektionen)
• Aufschiebbare religiöse Feiern werden auch aufgeschoben (z.B. Trauungen)


Bei Anzeichen einer Erkrankung, wie erhöhte Temperatur, Husten, Schnupfen usw. bitte zu Hause bleiben und die Gottesdienstangebote der Onlinedienste nutzen.
Es sei darauf hingewiesen, dass eine Virusmutation mit höherer Infektiosität, wie in den Medien berichtet, kurzfristige Änderungen der Maßnahmen und der Vereinbarung notwendig machen kann.
Der Gott der Geduld und des Trostes aber gebe euch, untereinander eines Sinnes zu sein, Christus Jesus gemäß, damit ihr einmütig, mit einem Munde Gott und den Vater unsres Herrn Jesus Christus lobet.

Röm. 15,5-6 SCH

In Jesus Christus verbunden


Reinhard Kummer

Wien, 13.1.2021

Liebe Schwestern und Brüder,

am 12.1.2021 hat sich die Leitung der Kultusbehörde mit dem Rat der Freikirchen in Österreich via Onlinekonferenz getroffen, um die aktuelle Lage zu erörtern. Neben einigen juristischen Fragen war natürlich die Coronakrise im Mittelpunkt des Gespräches.

Die Behördenvertreter haben gezeigt, dass die von der Regierung angestrebten Maßnahmen zur Reduktion der Infektionen, den sehr unterschiedlichen Kirchen und Religionsgemeinschaften und ihren Bedürfnissen, anzupassen schwierig ist und diese meist in kürzester Zeit entschieden werden müssen. Besondere Beachtung findet dabei die Gleichbehandlung der Kirchen und Religionsgesellschaften, mit dem Ziel, eine gemeinsame Vereinbarung mit der Regierung zu treffen, die die Notwendigkeit des Schutzes der Bevölkerung und die Bedürfnisse der Anhänger der Kirchen und Religionsgesellschaften, bestmöglich vereint.

Der Rat der Freikirchen in Österreich hat die Bedenken, die an den Rat herangetragen worden sind, mitteilen können. Aus der Sicht des Rates ist erklärt worden, wie der Umgang mit Maßnahmen und die Dauer des gegenwärtigen Lockdowns gestaltet werden kann. Besonders ist betont worden, dass das Mittragen der Maßnahmen durch die Mitglieder und Freunde unserer Gemeinden, sowie die Umsichtigkeit unserer Gemeinde- und Bundesleitungen, das Entstehen von Infektionsclustern in unseren Gemeinden verhindert hat. Den Behördenvertretern ist der Wunsch nach lokaler Handhabung geeigneter Schutzmaßnahmen in sorgsamer Eigenverantwortung unserer Gemeindeleitungen ausgedrückt worden.

Behörden und Rat haben sich gefreut, in so guter Atmosphäre, konstruktiv miteinander gearbeitet zu haben.

Ich grüße, mit Neh. 8,10 …. denn die Freude am Herrn ist eure Stärke,

ganz herzlich

Reinhard Kummer