Nach zehn Jahren, 42 Ausstellungen und über 20.000 Besuchern befindet sich die Täuferausstellung anlässlich des Jubiläums „500 Jahre Täuferbewegung“ in ihrer letzten Phase. Von den Freikirchen in Österreich ins Leben gerufen und vom Verein für Täufergeschichte in Österreich weitergeführt, gewährt diese eindrückliche Wanderausstellung nicht nur Erwachsenen sondern auch interessierten Schulklassen Einblicke in die Vergangenheit Europas, in der Religions- und Glaubensfreiheit noch in weiter Ferne lagen.

Themenwände, historische Exponate, Foltergegenstände und Karten erinnern an jene Zeit, in der sich trotz Verfolgung und Flucht das Täufertum immer weiter ausbreitete und schließlich mit der Entstehung der ersten Freikirchen bis in die heutige Zeit hineinreicht.

„Ein wichtiges Jubiläum für alle Teile der Christenheit“, wie auch Kardinal Christoph Schönborn, ehemaliger Wiener Erzbischof, sein Grußwort an die Teilnehmenden des Festgottesdienstes anlässlich des 500-jährigen Jubiläums im vergangenen Herbst einleitete. Viel zu lange seien die Anhänger der Täuferbewegung missverstanden, verfolgt und schließlich ignoriert worden. Tatsächlich, wie auch Bischofsvikar und Dompropst Engelbert Guggenberger bei der Eröffnungsfeier der Ausstellung kürzlich in Klagenfurt betonte, sei es die Verbindung von Glauben und Überzeugung, die in den Freikirchen heute noch spürbar und inspirierend sei.

Sieben Ausstellungsorte sind es noch, bis Kurator Franz Seiser die geliehenen Exponate an ihre Besitzer retournieren und die Wanderausstellung die Zielgerade erreicht haben wird.

Wer sich also noch näher mit den freikirchlichen Wurzeln auseinandersetzen möchte, hat noch bis Juni 2026 Gelegenheit dazu!

Die letzten Ausstellungsorte sind:

    • Spittal an der Drau (Kärnten)
    • Bad Goisern (Oberösterreich)
    • St. Peter am Hart (Oberösterreich)
    • Freistadt (Oberösterreich)
    • Linz (Oberösterreich)
    • Tribuswinkel/Baden (Niederösterreich)
    • Wörgl (Tirol)

Weitere Informationen unter: www.taeufergeschichte.at