Von 24.-26. August fanden am Campus der KPH in St. Pölten die Fortbildungstage für 45 freikirchliche Religionslehrende zum Thema „Krisen(management) in der Schule“ statt. Ein hochaktuelles Thema, welches regen Austausch zur Folge hatte.
Oftmals gehören Religionslehrende in Schulen zu den ersten Ansprechpersonen, wenn es um „Erste Hilfe für die Seele“ in der Krise (z.B. Trauerbegleitung) in der Schule geht. Jedoch, wie gehen wir selbst mit Krisensituationen um und wissen wir genug über Suizid, Schuldgefühle, Suizidprävention oder Trauerreaktionen bei Kindern und Jugendlichen?
Diese Fortbildung gab Hilfestellung, um bei traumatischen Ereignissen und Krisen im Schulkontext handlungsfähig zu bleiben, Ansprechpersonen in und außerhalb der Schule zu lokalisieren und organisatorische Zusammenarbeit zu suchen. Die fünf Referierenden der Fortbildung haben langjährige praktische Erfahrungen mit unterschiedlichsten Krisensituationen. Das sind Matthias Theil (Organisationsreferent in der Bearbeitung von Gewalt- und Missbrauchsvorwürfen in der Erzdiözese Wien), Wolfgang Aumann (Notfall- und Schulseelsorger), Karin Ebert (Supervisorin, Lebens- und Sozialberaterin), Martin Stigler (Leiter der katholischen Notfallseelsorge in Wien und Niederösterreich) und Gudrun Schellner (Notfall- und Schulseelsorgerin).
Ergänzt wurde die inhaltliche Arbeit mit dem Thema durch das Angebot eines interaktiven Gebetsraumes, gestaltet von Annemarie Pirschel, der freikirchlichen Fachinspektorin für Oberösterreich und Salzburg. Die Grußworte der Institutsleiterin des Instituts Christliche Religion Brigitta Schnaubelt und des Vorsitzenden des Rates der Freikirchen in Österreich Peter Zalud unterstrichen die Bedeutung der Religionslehrenden.
Auf ein lehrreiches, neues Schuljahr!